Konkrete Stärkung von Netzwerkpartnern

Die Stiftung begann im Jahr 2021, ihre Beratung und Unterstützung der Netzwerkpartner auszubauen. So stärkte sie entscheidende Bindungen innerhalb der Bildungsinitiative, die gewährleisten, dass das Bildungsangebot vom „Haus der kleinen Forscher“ für Kitas, Horte und Grundschulen auch in Zukunft in die Breite getragen und dort gut lokal verankert werden kann.

Beratung zur regionalen Vernetzung

Die zielgerichtete Kooperation mit wichtigen Beteiligten in ihrer Region spielt für Netzwerkpartner eine große Rolle. So können wesentliche Aufgaben der Netzwerkarbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Durch Synergieeffekte entstehen wertvolle Ressourcen, die die Netzwerkpartner für ihre Arbeit nutzen, um langfristige die Angebote des „Hauses der kleinen Forscher“ zu verankern. Daher unterstützt und begleitet die Stiftung sie aktiv mit gezielten Angeboten.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Vernetzung Vielfalt ein Vorteil ist: Ob privater Kita-Träger, Fachberatung, Kammer, außerschulischer Lernort oder Akteure der öffentlichen Hand – eine Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Unterstützenden sind ein Gewinn, um die Marke „Haus der kleinen Forscher“, also gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung, regional zu stärken und zu verbreiten. Die Stiftung wird dieses Feld in enger Zusammenarbeit mit ihren Netzwerkpartnern ausbauen.

Beratung zu Fundraising

Beratung zu erfolgreichem Fundraising ist ein weiteres Themenfeld, das die Stiftung im Jahr 2021 verstärkt angegangen ist. In ersten Beratungsgesprächen mit einzelnen Netzwerkpartnern dazu zeigte sich, wie wichtig analysebasiertes und bedarfsorientiertes Vorgehen ist, um die Beratung möglichst individuell auf den jeweiligen Netzwerkpartner abstimmen und gemeinsam neue Möglichkeiten ausloten zu können.

Ausbau der Qualifizierungsangebote

Das Themenfeld Fundraising fand auch Eingang in die Qualifizierungsangebote der Stiftung für Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren: Eine neue Webinarreihe behandelte u. a. folgende Aspekte: „Wie finde ich potenzielle Unterstützende für mein Netzwerk?“, „Wie überzeuge ich potenzielle Unterstützende?“ oder „Mitteleinwerbung in Zeiten der Digitalisierung“. Hochkarätige Fundraisingfachleute begleiteten die Webinare. Ergänzend fanden „Fundraising-Talks“ statt, in denen es um Erstkontakt, Beziehungspflege und Dankeskultur ging.
Um der zunehmenden Digitalisierung Rechnung zu tragen, hat die Stiftung ferner entsprechende Qualifizierungsangebote für Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren entwickelt, um sie besonders in ihrer Netzwerk- und Beziehungsarbeit im digitalen Raum zu stärken. Dazu gehören beispielsweise die Webinare „Digitale Zertifizierungsfeiern planen und umsetzen“, „Eigen-PR: Die eigene Leistung für andere sichtbar machen“ und „E-Mail-Marketing in der Netzwerkarbeit“. Zur zielorientierten Kommunikation generell fand das neue Angebot „Storytelling in der Netzwerkarbeit“ großen Anklang.

Immer im Dialog

Alle diese Angebote schufen gerade auch in schwierigen Pandemiezeiten wichtige zusätzliche Möglichkeiten für Austausch und Ideenfindung, boten Orientierung, Sicherheit und Expertise. Dies galt insbesondere für die zweite digitale Netzwerktagung, die die Stiftung für und mit zahlreichen Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren, Trainerinnen und Trainern durchführte. Hier wurde, wie auch in Beratungsgesprächen, mitunter deutlich, dass viele Netzwerkpartner aufgrund pandemischer Unwägbarkeiten und sich ständig verändernder Vorgaben zwischen Präsenz- und digitalen Angeboten balancieren und immer höchst flexibel agieren müssen. Auch da die Reaktionen von pädagogischen Fach- und Lehrkräften auf das Angebot sehr heterogen waren: Während in dem einen Landkreis digitale Fortbildungen begeistert angenommen wurden, war die Resonanz im benachbarten Landkreis verhalten.
Zusammen wirken – zusammen wachsen: Bedarfsgerechte Beratung, zugewandter Dialog, passgenaue Qualifizierungsangebote und Service sind zentrale Eckpfeiler auf dem Weg, den die Stiftung für eine gute Zusammenarbeit in der gesamten Bildungsinitiative gegangen ist und weiter gehen wird.

© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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