Organisation

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. 2021 feierte die Initiative ihr 15-jähriges Jubiläum. Der Grundstein wurde 2006 mit der Gründung des Vereins gelegt. Seit 2008 existiert sie als Stiftung bürgerlichen Rechts.

Allgemeine Angaben zur Stiftung

Stiftung Haus der kleinen Forscher

Bonn*

2008 (Gründung des Vereins: 2006)

Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts

Stiftung Haus der kleinen Forscher
Rungestraße 18, 10179 Berlin
Tel 030 27 59 59 -0
info@haus-der-kleinen-forscher.de
​​​​​​​haus-der-kleinen-forscher.de

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 der Abgabenordnung.

Betriebsrat

* Operativer Sitz der Stiftung ist Berlin.

Personalprofil

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ beschäftigte am 31. Dezember 2021 insgesamt 217 Mitarbeitende, davon

30

Gesamt

0

Vollzeit

0

Teilzeit

0

Weiblich

0

Männlich

0

Divers

Organisationsstruktur und Teams

  • Die Stiftung wird vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Michael Fritz und die Vorständin Angelika Dinges. Lernen Sie den Vorstand und seine Aufgaben näher kennen.

  • Der Arbeitsbereich „Netzwerke“ wird von Dr. Ute Gallmeier geleitet.

  • Dr. Margret Lohmann leitet den Arbeitsbereich „Inhalte und Fortbildungen“.

  • Pressesprecherin und Leiterin des Arbeitsbereichs „Kommunikation“ ist Beatrice Strübing.

  • Sascha Glowik ist für den Bereich „Administration und Infrastruktur“ verantwortlich.

  • Den Arbeitsbereich "Forschung und Qualitätsmanagement" leitet Dr. Janna Pahnke.

Aufsichtsorgan und Gremien

Der Stiftungsrat steuert die strategische Ausrichtung der Bildungsinitiative, berät und kontrolliert den Vorstand. Er setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stiftungspartner zusammen. Seine Mitglieder kommen an dieser Stelle im Jahresbericht zu Wort. Vorgestellt werden sie auf der Website des „Haus der kleinen Forscher“.

Der Beirat der Stiftung besteht aus unabhängigen Personen aus der Wissenschaft unterschiedlicher Professionen. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind hochkarätige Fachleute relevanter Disziplinen. Auf der Stiftungs-Website werden die einzelnen Mitglieder vorgestellt.

Das Kuratorium berät Stiftungsrat und Vorstand in inhaltlichen und strategischen Fragen. Persönlichkeiten aus Politik, Bildung und Gesellschaft stehen der Stiftung mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk zur Seite. Eine Kurz-Vita aller Mitglieder des Kuratoriums finden Sie auf der Stiftungs-Website

Ein mit externen Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Stiftungsorganisationen besetztes Advisory Board berät die Stiftung bei ihrer digitalen Weiterentwicklung. Das Advisory Board diskutiert Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels für die Stiftung als Organisation, insbesondere interne Prozesse, Kommunikation und Datenmanagement, sowie die Veränderungen der Bildungslandschaft und des Lernens vor dem Hintergrund des digitalen Wandels.

Umwelt- und Sozialprofil

Das „Haus der kleinen Forscher“ übernimmt Verantwortung für künftige Generationen. Darum spielt nachhaltiges Handeln eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag der Stiftung. Lesen Sie, wie das „Haus der kleinen Forscher“ Verantwortung für künftige Generationen übernimmt.

Organisationsentwicklung

Wie die Gesellschaft unterliegt auch die Stiftung einem stetigen Wandel, der durch zunehmende Geschwindigkeit und Komplexität sowie durch neue Chancen und Risiken geprägt ist. Mit der Corona-Pandemie hat das Veränderungstempo noch einmal zugelegt und zu einem Umbruch in der Arbeitswelt geführt. Bedingt durch rasantes Wachstum in den vergangenen Jahren und neue Möglichkeiten des Bildungsmarkts hat die Stiftung im Jahr 2021 mit der Strategie „FOKUS:25“ ihr Profil geschärft und weiterentwickelt. Die Veränderungsprozesse und die Stiftung als lernende Organisation strategisch klar auszurichten, war 2021 eine wichtige Aufgabe, die sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird.

Damit Veränderung nachhaltig und systematisch erfolgt, die Stiftung aber trotzdem flexibel bleibt, setzte sie die Strategiearbeit als stiftungsweiten Prozess auf und verankerte die Planung für die Umsetzung sowie die strategische Zieledefinition und -reflexion im Arbeitsalltag. Die stärkere Digitalisierung ermöglichte die Weiterentwicklung von Produkten und Angeboten, neue Abläufe, eine noch stärkere Ausrichtung auf den Markt, aber auch andere Formen der Zusammenarbeit und damit erweiterte fachliche wie soziale Kompetenzen. Diese zeigten sich nicht nur in der Zusammenarbeit, sondern ebenso im Selbstmanagement, in der Projektsteuerung und der Führung von Mitarbeitenden. Vor diesem Hintergrund „erforschte“ die Stiftung sowohl ihre Bedarfe als auch die ihrer Mitarbeitenden und erarbeitete stiftungsweite Maßnahmen wie ein professionelles Prozess- und Projektmanagement, neue agile Formen der Projektarbeit und das stiftungseigene Qualifizierungsprogramm für Mitarbeitende.
In der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass mehr und neue Formen der digitalen, dezentralen Zusammenarbeit machbar sind. Die Stiftung nutzte dies und hat ihr gesamtes Arbeitsmodell modifiziert, um das Arbeiten in der Corona-Pandemie unter den gegebenen Rahmenbedingungen zu erleichtern und eine attraktive Arbeitgeberin zu sein. Um die Erfahrungen aus dieser Zeit und das Potenzial des angestoßenen Wandels zu nutzen, wurde das Projekt „Raumkonzept“ aufgesetzt, das die Art zu arbeiten nachhaltig verändern wird.

Systematisch zu einem neuen Raumkonzept

Das pandemiebedingtes Arbeiten im Homeoffice hat belegt, dass ein neues Verständnis von der Arbeit in der Stiftung möglich ist. Auf Basis einer SWOT-Analyse beleuchtete die Stiftung die Chancen und Risiken eines hybriden Arbeitsmodells und begann im Herbst 2021 dieses umzusetzen. Ziel ist es, alle verfügbaren Räume entsprechend der aufgabenbezogenen oder individuellen Bedarfe der Mitarbeitenden zu nutzen und dabei den Effekt der persönlichen Begegnung und den Wert daraus resultierender kreativer Prozesse einzubeziehen. Bei der Gestaltung dieser Veränderung arbeitet die Stiftung auf drei Ebenen: der räumlichen, der organisatorischen und der kulturellen. Alte Bürostrukturen werden aufgebrochen und flexibles Arbeiten durch entsprechende Infrastruktur möglich gemacht. Die Stiftungsräume werden als ein zentraler sozialer Ankerpunkt neu definiert, Ergebnisse des Strategie- und Markenprozesses werden in die Gestaltung integriert und machen den Wandel spürbar.

Integrative Organisationsentwicklung als Bestandteil der Strategie FOKUS:25

Der Strategie- und Markenprozess „FOKUS:25“ dient der Fokussierung und der Profilschärfung mit der Intention, die Wirkungen der Stiftung zu erhöhen. „Zukunftsfähige Organisation“ ist eines von vier strategischen Handlungsfeldern, in dem Veränderung erforderlich ist. Beabsichtigt ist die Stiftung als lernende Organisation nach innen so aufzustellen, dass sie nach außen gut wirken kann. Wesentliche Ansatzpunkte sind dabei gemeinsame Werte und ein gemeinsames Selbstverständnis, auf deren Basis die Stiftung ihre Prozesse stärker an ihren Zielgruppen und Partnern orientiert, ihr Führungsverständnis stärkt und ein weiterentwickeltes System der Organisationsausrichtung und -steuerung etabliert.

 

Einen Erklärfilm zur Arbeitsweise der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ finden Sie hier.

Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube Haus der kleinen Forscher auf Instagram Blog - Haus der kleinen Forscher