Starke Kommunikation aus dem Newsroom

Nach erfolgreicher Testphase setzte die Stiftung 2021 einen Newsroom auf, der als ihre Kommunikationszentrale fungiert. Themen werden in einem zentralen redaktionellen Prozess gebündelt, Ideen ausgetauscht, Fertigkeiten geteilt. Früchte trug der Newsroom-Prozess besonders in thematischen Aktionswochen, z. B. zu Mitbestimmung und Konsum. Diese erzielten eine hohe Präsenz, Zugriffszahlen auf Beiträge in sozialen Netzwerken waren deutlich höher als in anderen Wochen.

Das Prinzip „Newsroom“ reagiert auf die Verschmelzung von Medienprozessen in Zeiten des steigen Wandels der Mediennutzung mit seiner wachsenden Zahl von Kanälen. Wer im Zeitalter der Digitalisierung Nachrichten und Geschichten verbreiten will, verwendet anders als früher Text, Foto, Bewegtbilder bzw. Grafik nicht mehr nur für ein Printerzeugnis oder einen Fernsehsender, sondern einen umfangreichen Mix aus digitalen und analogen Kanälen – vom Kundenmagazin bis zum Social-Media-Profil. Im Newsroom der Stiftung werden deswegen Inhaltserstellung und -verbreitung voneinander getrennt. Eine Geschichte wird von der Redakteurin oder dem Redakteur zunächst unabhängig vom Verbreitungskanal betrachtet und bestmöglich produziert. Erst im zweiten Schritt wird dann von Kanalverantwortlichen entschieden, ob die Geschichte in ihren Kanal passt und was sie braucht, um dort gut zu funktionieren – etwa ein Bild für Instagram oder eine spannende Reflexionsfrage für einen Forumseintrag auf der digitalen Lernplattform Campus. Die Botschaft bleibt die gleiche. Der Absender ist einheitlich und klar erkennbar. Doch Formatierung und Schwerpunktsetzung verschieben sich je nach Stärke des Mediums.

Der Bereich Kommunikation in der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat sich nach einem erfolgreichen Test im Jahr zuvor 2021 auf den Weg gemacht, dieses Prinzip konsequent in die Tat umzusetzen: Themen, die an verschiedenen Stellen im Bereich bearbeitet werden, sollen in einem zentralen redaktionellen Prozess gebündelt, Ideen strukturiert untereinander ausgetauscht, Fertigkeiten geteilt werden. Die Beschäftigten im Bereich können sich für einzelne Themen und Kanäle als Verantwortliche melden. Dazu finden zwei Newsroom-Planungstreffen pro Woche statt.
Der Newsroom-Prozess, der zu vielen kleinen Verbesserungen im Arbeitsfluss geführt hat, ist vor allem in der Bündelung verschiedener Beiträge zu Aktionswochen sichtbar geworden. Diese erlaubten echtes Agenda Setting zu wichtigen Themen durch erhöhte Präsenz und Durchdringung in einem begrenzten Zeitraum. Gipfelnd im Kindertag am 1. Juni lud die Themenwoche „Kinder bestimmen mit“ im Wahljahr dazu ein, das Verfahren der Mitbestimmung im Kontext früher Bildung genauer zu betrachten. Beiträge aus der Sommerausgabe des Stiftungsmagazins „Forscht mit!“, wie das Interview mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, konnten für verschiedene Kanäle aufbereitet und durch zusätzliche alte und neue Inhalte zu einer attraktiven Gesamtmischung ergänzt werden – mit Erfolg: Zugriffszahlen auf Beiträge in sozialen Netzwerken waren deutlich höher als in anderen Wochen.

Passend zur neuen Fortbildung „Konsum umdenken“ wiederholte das Newsroom-Team das Vorgehen Ende September anlässlich der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit. Unter der Überschrift „7 Tage, 7 Taten“ und einem eigens gestalteten Logo legte das Team in der Themenwoche den Fokus jeden Tag auf einen anderen Aspekt von Nachhaltigkeit und Konsum und produzierte mit der Darstellung der „Konsumpyramide“ u. a. den erfolgreichsten Instagram-Post der Stiftung auf diesem Kanals. Dieses Prinzip von kommunikativen Leuchttürmen, die im Dauerbetrieb digitaler Kanäle herausstechen, wird auf jeden Fall fortgesetzt.

© Stiftung Haus der kleinen Forscher
Das Arbeiten aus dem Newsroom unterstützt die zielgruppenspezifische und reichweitenstarke Kommunikation der Stiftung.
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