Internationaler Dialog zur MINT-Bildung: ein Peer-Netzwerk entsteht

Aus einer Konferenzreihe überführte die Stiftung ihren „International Dialogue on STEM Education“ (IDoS) 2021 in ein Netzwerk von MINT-Bildungsakteuren. Beginnend mit einem ersten Treffen im Juni traten ausgewählte Mitglieder international anerkannter Bildungsorganisationen in einen regelmäßigen Austausch zu früher MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Zum Kick-off-Treffen kamen das „Haus der kleinen Forscher“, die Siemens Stiftung und das US-amerikanische Smithsonian Science Education Center virtuell zusammen. Die teilnehmenden Mitglieder – auch „Peers“ genannt“ – lernten sich kennen, klärten ihre Rollen für die Zusammenarbeit und identifizierten inhaltlich und strategisch relevante Themen für den weiteren Dialog. Wichtig war ihnen u. a. die jeweilige Netzwerkarbeit, die sie einander im nächsten Treffen vorstellten. Der Internationale Dialog soll künftig in unterschiedlichen Formaten stattfinden und ermöglicht den Beteiligten, sich zu eigens vorgeschlagenen Fragestellungen aus dem Bereich der MINT-Bildung einzubringen sowie von und mit den anderen Teilnehmenden zu lernen.

Am Jahresende trafen sich die Mitglieder zum dritten Mal. Im Fokus standen ein für 2022 geplantes gemeinsames Positionspaper zum Thema „Impact Networks“ sowie die anstehende Aufnahme von zwei weiteren europäischen Peer-Organisationen. Anwachsen kann das Netzwerk auf zehn bis 15 Organisationen, die die Peers nach zuvor festgesetzten Kriterien einladen. Sie sollen möglichst aus verschiedenen Regionen der Erde kommen und Einfluss auf ihr Bildungssystem haben.

Mit dem „International Dialogue on STEM Education“ engagiert sich die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Kooperation mit der Siemens Stiftung für die Entstehung eines Netzwerks gleichgesinnter Bildungsakteure, die sich in ihren Ländern an der Feldentwicklung einer hochkarätigen MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung beteiligen. Beide initiierenden Organisationen koordinieren dabei einerseits das Netzwerk und nehmen andererseits als Peers am inhaltlichen Dialog teil. Die Peers der aktuell drei großen Mitgliedsorganisationen von IDoS einen gemeinsame Ziele: Sie wollen den Stellenwert einer frühen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten MINT-Bildung weltweit erhöhen und die Bildungsarbeit im eigenen Land professioneller, effizienter und wissensbasiert anhand internationaler Erfahrungen umsetzen.

Die IDoS-Initiative wird über 2021 hinaus von der Siemens Stiftung gefördert und erhielt bis Ende 2021 außerdem finanzielle Zuwendung vom Auswärtigen Amt, die ab 2022 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) übernommen wird. Die Schirmherrschaft für die IDoS-Initiative haben die Deutsche UNESCO-Kommission und die OECD inne.

© Stiftung Haus der kleinen Forscher
Der Internationale Dialog findet in unterschiedlichen Formaten statt. Die Beteiligten bringen sich zu ihren Fragestellungen aus dem Bereich der MINT-Bildung ein und lernen voneinander.
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