Fortbildungen beim „Haus der kleinen Forscher“: in Präsenz, digital und hybrid

Die Bildungsangebote des „Hauses der kleinen Forscher“ für Kita, Hort und Grundschule können die Teilnehmenden in Präsenz, digital und hybrid nutzen. Im Jahr zwei der Corona-Pandemie erweiterte die Stiftung ihre digitalen Angebote nochmals deutlich. Die Zahlen gaben ihr recht: Immer mehr pädagogische Fach- und Lehrkräfte wollten sich online fortbilden. Flexible Weiterbildung ist so nachgefragt wie nie.

Auch 2021 stieg die Zahl der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte, die sich online beim „Haus der kleinen Forscher“ fortbilden wollten, kontinuierlich an. Über 50.000 Personen haben sich mittlerweile auf der digitalen Lernplattform der Stiftung, dem Online-Campus, registriert:

© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Umsetzung und Neuentwicklung

Im Verlauf des durch die Pandemie geprägten Jahres nahmen viele Bildungseinrichtungen ihren regulären Betrieb wieder auf und die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte kehrten in die Einrichtungen zurück. Auch wenn die ihnen für Fortbildung zur Verfügung stehende Zeit damit deutlich reduziert wurde, hielt ihr Interesse unverändert an, sich zeitlich und örtlich flexibel fortzubilden. Diese Entwicklung bewertet die Stiftung als ausgesprochen positiv. Besonders beliebt waren dabei die offenen Onlinekurse zu den Themen „MINT ist überall“, „BNE-Einstieg“ und „Energie im Körper“.
Die Stiftung baute das Onlinelernangebot für pädagogische Fach- und Lehrkräfte weiter aus. Es umfasste 18 moderierte Onlinekurse und 40 Webinare sowie vielfältige Selbststudieninhalte. Neben 31 offenen Onlinekursen stehen auch Video- und Audiobeiträge zum Selbststudium zur Verfügung. Für die formalen Lernangebote konnte die Stiftung im letzten Jahr 43.004 Teilnahmebescheinigungen überreichen (2020: 88.688).
In den Netzwerken vor Ort führte die Stiftung 14 digitale Bildungsveranstaltungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte durch. Besonders nachgefragt war hier das Thema „MINT geht digital“, das elfmal durchgeführt wurde.
Sowohl für die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte als auch für die Trainerinnen und Trainer stellte die Stiftung eine Vielzahl neu entwickelter digitaler Angebote zur Verfügung. Darüber hinaus überarbeitete sie bereits bestehende. Mit hohem Einsatz gelang es ihr außerdem, ihr komplettes Angebot an Präsenz- in Onlinefortbildungen zu überführen. Damit konnten diese unter Pandemiebedingungen fortlaufend genutzt werden und erweitern künftig das Portfolio.

Neue digitale Lernangebote für pädagogische Fach- und Lehrkräfte:

Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern

Durch die anhaltende pandemische Lage führte die Stiftung den überwiegenden Teil der Fortbildungen für Trainerinnen und Trainer digital durch. Dank der neu installierten Ausstattung der beiden Workshopräume mit einem umfangreichen Videokonferenzsystem konnte sie im Herbst einzelne hybride Fortbildungen durchführen. Dabei waren jeweils fünf bis sechs Teilnehmende mit Referentin oder Referent vor Ort, die anderen wurden per Video aus ganz Deutschland zugeschaltet. Die Stiftung sammelte hierbei in kürzester Zeit vielfältige neue Erfahrungen. Sie kann nun in Zukunft das Fortbildungsprogramm für die Trainerinnen und Trainer sehr flexibel an die Bedürfnisse der Teilnehmenden und die Gegebenheiten anpassen.
Im Jahr 2021 digitalisierte die Stiftung alle 22 MINT- und BNE-Fortbildungen sowie das Grundlagenseminar „Der pädagogische Ansatz der Stiftung ‚Haus der kleinen Forscher‘“. Damit können nicht nur die Trainerinnen und Trainer online fortgebildet, sondern seit Herbst auch die Fortbildungen in der Fläche durch die regionalen Netzwerke verbreitet werden. Gelingensbedingungen dafür wurden im sogenannten Labor 3 erarbeitet (Siehe …)  . Einhergehend mit der Digitalisierung der Fortbildungen für Trainerinnen und Trainer stellte die Stiftung auch entsprechende Unterstützungsangebote zur Verfügung. Profilfortbildungen, Onlinecoachings zur Umsetzung digitaler Fortbildungen, Themensprechstunden zu allen MINT- und BNE-Fortbildungen sowie Begleitmaterialien professionalisierten die Trainerinnen und Trainer in ihrer Arbeit in den Netzwerken vor Ort.

Stark in die Zukunft

Zum Thema „Zukunftskompetenzen“ entwickelte die Stiftung eine Bildungsveranstaltung und pilotierte diese im Herbst. Für pädagogische Fach- und Lehrkräfte ist der Blick auf die Zukunft von Kindern ein Bestandteil ihrer Arbeit. Doch vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Entwicklungen wie der Digitalisierung, dem Klimawandel oder der Corona-Pandemie wird das Thema Zukunftskompetenzen in der Gesellschaft und insbesondere im Bildungsbereich zunehmend diskutiert: Welche Kompetenzen brauchen Kinder zukünftig, um die Welt aktiv mitgestalten zu können und sich selbst sicher und kompetent zu fühlen? Und wie können Pädagoginnen und Pädagogen sie gut dabei begleiten? Die Bildungsveranstaltung thematisiert, was Zukunftskompetenzen sind und wie diese mit guter früher MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung Kinder im Hinblick auf kommende Herausforderungen stärken können. Zahlreiche praxisnahe Beispiele und Ideen geben Impulse für den pädagogischen Alltag. Das Angebot umfasst interaktive Vorträge plus Workshops und ein praktisches Handout zur Veranstaltung. Ab Januar 2022 können Netzwerke die Veranstaltung bei der Stiftung buchen. Sie kann sowohl online als auch in Präsenz stattfinden. Die Stiftung hat damit ein Thema aufgegriffen, das auf großes Interesse in den Einrichtungen stößt und bereits nach kurzer Zeit eine sehr hohe Nachfrage hatte.

Wie stellen sich Kinder die Zukunft vor?

Wie stellen sich die kleinen Forscherinnen und Forscher die Zukunft vor? Und was glauben sie selbst, was sie für die Zukunft "stark" macht? Mädchen und Jungen der 1.-4 Klasse in einer Grundschule in Berlin-Friedrichshain geben
spannende Antworten.

Meine Forscherwelt

Die Website „Meine Forscherwelt“ wurde im Jahr 2021 auf Responsivität überarbeitet, sodass die Inhalte jetzt optimal auch über Tablets abrufbar sind. Darüber hinaus ist der Bereich „Lernbegleitung“ in „Für Erwachsene“ umbenannt und mit in die Hauptnavigation verlegt worden. Damit haben die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte direkten Zugang zu unterstützenden Materialien für den Einsatz der Forscherwelt im pädagogischen Alltag.

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