Eine starke Stimme für die frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das „Haus der kleinen Forscher“ war im Jahr 2021 auf vielen verschiedenen Ebenen im Dialog mit Politik und Gesellschaft. Im Zentrum stand dabei immer der Anspruch, eine starke Stimme für die frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung im bildungspolitischen Diskurs zu sein. Ob mit ihrem eigenen Positionspapier oder mit der aktiven Teilnahme an Ausschussgesprächen und Fachrunden: Die Stiftung beteiligte sich dort, wo sie einen sinnvollen Beitrag zur bildungspolitischen Diskussion leisten konnte.

Pressestatements zu bildungspolitischen Anlässen

Der Vorstandsvorsitzende Michael Fritz und die Vorständin Angelika Dinges kommentierten in diesem Jahr verschiedene bildungspolitische Anlässe in Form von Pressestatements, darunter beispielsweise die PISA-Sonderauswertung „Lese- und Schreibkompetenzen in einer digitalen Welt“, das MINT Nachwuchsbarometer oder auch den Internationale Frauen- und Kindertag. Die Statements stellten heraus, wie eng Themen, wie etwa Mitbestimmung, Geschlechterklischees oder Lesekompetenzen, mit guter früher MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung verknüpft und wie wichtig außerdem förderliche Rahmenbedingungen sind.

Positionspapier Digitalpakt Kita

Bereits im Jahr 2020 hat die Stiftung das Positionspapier „Digitale Bildung – Chance für gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Dieses Positionspapier erhielt aus dem Bildungsbereich regen Zuspruch und wurde durchweg positiv aufgenommen. Gerade bei der Digitalisierung im Bildungsbereich liegt der Fokus bisher meist auf den Schulen. Die Kitas dürfen aber beim Thema Digitalisierung nicht erst im Nachgang mitgedacht werden, sondern sollten gleichberechtigt neben der Schule stehen. Im Jahr 2021 erfolgte daher die Veröffentlichung des Positionspapiers „Digitalpakt Kita – Frühe Bildung für die Welt von morgen stärken“. Dieses konkretisiert die Anforderungen an die Digitalisierung für den Bereich der frühen Bildung in der Kita. Die Stiftung fordert im Positionspapier:

  1. Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften
  2. Zugang zu Präsenz- und Onlinefortbildungsangeboten
  3. Digitale Medienausstattung von Kita-Gruppen
  4. Optimierung der Verwaltungsinfrastruktur von Kitas
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
Digitalpakt Kita: Die Stiftung fordert, dass Kitas beim Thema Digitalisierung gleichberechtigt neben der Schule stehen.

Zu Gast bei der Kinderkommission im Deutschen Bundestag

Ute Krümmel, Projektleiterin für Bildung für nachhaltige Entwicklung im „Haus der kleinen Forscher“, sprach am 24. Februar 2021 als Sachverständige zur Kinderkommission im Deutschen Bundestag. Dort erklärte sie der öffentlichen Fachrunde, warum es wichtig ist, dass bereits Kinder in Kita und Grundschule entsprechend gebildet werden, und wie das gelingen kann. In ihrem Vortrag erwähnt sie auch die besondere Rolle der Leitungskräfte − mit deren Hilfe Kitas zu vorbildlichen Lernorten werden können.

10. Plenum Frühpädagogik in Bonn

Am 3. September 2021 luden die Stiftung, der FRÖBEL e. V. und der Deutsche Städte- und Gemeindebund zum 10. Plenum Frühpädagogik  ein. Das Thema lautete „Nachhaltige Kitas für starke Kommunen: Bildung für nachhaltige Entwicklung als Motor für mehr Lebensqualität“. Rund 250 Personen der frühen Bildung, der Politik, der Verwaltung und von Organisationen kamen dazu in Bonn zusammen.

Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube Haus der kleinen Forscher auf Instagram Blog - Haus der kleinen Forscher