Aktionen und Veranstaltungen

Auf Veranstaltungen und bei Aktionen können Menschen in ganz Deutschland erleben, wie frühe MINT-Bildung beim „Haus der kleinen Forscher“ ganz praktisch aussieht. Die etablierte Kampagne "Tag der kleinen Forscher" fand aufgrund der Corona-Pandemie wieder im Netz statt - ergänzt durch Forscherfeste vor Ort in den Bildungseinrichtungen. Zur Frage, wie Kommunen Kitas auf dem Weg zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützen und dafür von wertvollen Impulsen aus den Einrichtungen profitieren können, debattierten beim Plenum Frühpädagogik 250 Gäste aus Politik, Verwaltung und frühpädagogischer Praxis.

„Papier – das fetzt!“ – Inspiration zum Forschen und Entdecken auf allen Kanälen

Eines der spannendsten Materialen für Kinder stand 2021 im Mittelpunkt beim „Tag der kleinen Forscher“ – das Papier. Mädchen und Jungen in ganz Deutschland erforschten im Rahmen von Projektwochen oder bei Forscherfesten in Kitas, Horten und Grundschulen die Vielseitigkeit des Materials. Sie bauten Brücken, bastelten riesige Papierschiffe und machten Musik.
Die Stiftung legte den Aktionsschwerpunkt mit zahlreichen Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie erneut ins Netz: In drei Forschungsclips präsentierte Eric Mayer, Moderator des Entdeckermagazins PUR+, spannende Ideen zum Entdecken und Forschen mit Papier. Den großen Aktionstag feierte die Stiftung mit der „Kleinen-Forscher“-Show zusammen mit dem diesjährigen Partner experimenta – Das Science Center.
Auch in diesem Jahr unterstützten viele Entscheidungstragende aus der Politik den Aktionstag für frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung – digital und vor Ort, denn es konnten wieder einige Forscherfeste besucht werden. Dort, wo ein Fest nicht möglich war, wurden neue kreative Lösungen gefunden. So veranstaltete das explorhino Science Center eine Forscherrallye quer durch die Stadt Aalen und präsentierte den hier lebenden Menschen über platzierte QR-Codes 14 Forscherideen zum Ausprobieren.
Mit großem Engagement und Einfallsreichtum haben die lokalen Netzwerkpartner und Einrichtungen unzählige Forschungsaktivitäten mit Kindern in ganz Deutschland realisiert. So konnte am 16. Juni 2021 erneut ein wichtiges Zeichen für frühe MINT-Bildung und nachhaltiges Handeln gesetzt werden, um Mädchen und Jungen für die Zukunft stark zu machen.

Mehr Infos und weitere Eindrücke auf der Website tag-der-kleinen-forscher.de

Plenum Frühpädagogik: Bildung für nachhaltige Entwicklung stärkt Kitas, Kinder und Kommune

© Boris Breuer/FRÖBEL e. V.

Wie können Kommunen Kitas auf dem Weg zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützen und im Gegenzug von wertvollen Impulsen aus den Bildungseinrichtungen profitieren? Zu dieser Zukunftsfrage debattierten am 3. September 2021 auf Einladung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, des FRÖBEL e. V. und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds rund 250 Gäste aus Politik, Verwaltung und frühpädagogischer Praxis in Bonn.  
Katja Dörner, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, und Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, würdigten den hohen Stellenwert nachhaltiger früher Bildung für Kommunen. Die Stiftung und FRÖBEL betonten vor allem die wichtige Funktion von Kitas, die als Organisationen und als Bildungsorte einmalige Chancen bieten, nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft voranzubringen. Pädagogische Fachkräfte können, indem sie die Themen der Kinder im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgreifen, erheblich zur Entwicklung eines sozialen und ökologischen Wertesystems beitragen.
Mehrere Initiativen stellten auf dem Plenum Good-Practice-Beispiele vor, wie frühe Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kommune bzw. Sozialraum hineinwirken kann. Die vielseitigen Projekte und Ideen verdeutlichten das Potenzial der Zusammenarbeit zwischen Kitas und Kommune. Das 10. Plenum Frühpädagogik hat gute Grundlagen für den weiteren Austausch der unterschiedlichen Beteiligten gelegt und bei den Teilnehmenden das Bewusstsein gestärkt, dass Kitas mit der Verankerung guter früher Bildung für nachhaltige Entwicklung viel für die Zukunft bewirken können. Gleichzeitig ist deutlich geworden, dass dies nur mit Unterstützung der Politik gelingen kann, indem diese das Thema „Nachhaltigkeit“ in die Bildungspläne integriert und die nötigen Ressourcen bereitstellt.

 

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